Über der Straße von Gibraltar

Einen Blick nach Afrika wagen, das hatten wir uns heute vorgenommen. Also packten wir mal wieder unsere sieben (plus x) Sachen und fuhren an der Atlantikküste weiter nach Süden. Doch anders als geplant führte uns der Weg zunächst von der Küste weg. Und was wir dann zu sehen bekamen, war schon sehr beeindruckend: Hunderte von riesigen Windrädern, gegen die Don Quijote nicht in den Kampf gezogen wäre.

Dieser Windpark gibt Zeugnis davon, dass Spanien im vergangenen Jahr bereits 25 Prozent des Strombedarfs durch Wind deckt. In Deutschland waren es 33 Prozent.

Im Hafen von Tarifa, dahinter Marokko

Kurz vor Tarifa kamen wir wieder ans Meer. Und dann war er uns auch vergönnt, der Blick auf den afrikanischen Kontinent. Doch es ist nicht nur die Nähe zu Afrika, die diesen Landstrich besonders macht. Man kann hier auch den schmalen Zugang vom Atlantik ins Mittelmeer sehen, der rege von Schiffen unterschied-licher Größe genutzt wird.

Von der Hafenstadt Algeciras, die Ausgangspunkt der Schiffe nach Tanger in Marokko ist, sind wir einen Blick nach Gibraltar werfend ins Landesinnere abgebogen.